Aachen

Im ganzen Land sind wir auf der Suche nach guten Ideen für eine offene Gesellschaft. Mit Wanderausstellung, Ideenlabor, Debatten und Aktionen. Und sehr gerne mit Euch! Vom 24. – 30.09. dreht sich in Aachen alles um die Frage: Welches Land wollen wir sein? 

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Aachen in Bewegung
Mehr als 100 Ideen und Forderungen sind in Aachen zusammengekommen, die nun mit der Ausstellung durch Deutschland reisen - als Inspiration zum Weiterspinnen. Unsere Ideen-Zeitung gibt den Überblick.

Am 26. September reist unsere Ausstellung, die in diesem Jahr schon 12 Orte gesehen und unzählige Gespräche gefördert hat, in die westlichste Stadt der Bundesrepublik. Auf dem Willy-Brandt-Platz, zwischen zwei Einkaufszentren – das eine abgesperrt und zum Abriss bereit, das andere brandneu und gut besucht – schlagen wir unsere Zelte oder besser gesagt unsere Holzkonstruktionen auf. Direkt werden Passant*innen aufmerksam und fragen unser Montageteam, was das denn alles zu bedeuten hat.

 

Schon am ersten Tag besuchen knapp 300 Menschen die Ausstellung und setzen sich mit den Inhalten auseinander. Kommen mit uns und miteinander ins Gespräch. Dieser Zulauf hält an. Trotz einiger Regenschauer besuchen insgesamt mehr als 1200 Menschen die Ausstellung und beschäftigen sich fünf Tage lang mit den Fragen: Welche Stadt, welches Land, welches Europa wollen wir sein? Dabei entstehen viele Ideen zur Verbesserung unserer Gesellschaft – und die Aachener*innen geben uns über 100 Anregungen mit der Ausstellung auf den Weg.

 

Wie überall im Land bewegen die Menschen in Aachen die Klimakrise und der Umweltschutz. Sie formulieren Ideen für zukunftsorientierte Mobilitätskonzepte und erträumen sich eine Anti-Wegwerf-Gesellschaft. Auch das soziale Miteinander ist ihnen ein wichtiges Thema. Auf unseren Protestplakaten fordern die Besucher*innen mehr Respekt und Freundlichkeit im Umgang miteinander. Ebenso äußern sie den Wunsch nach mehr sozialen Begegnungsräumen.

 

An der Murmelbahn diskutieren sie über Chancengleichheit, wägen nebenan zwischen Sicherheit oder Freiheit ab und vernetzen sich im Anschluss auf einer großen Stadtkarte.

Doch Aachen beschäftigen auch Herausforderungen, die konkret mit der Stadt in Verbindung stehen und die Lebensqualität der Menschen vor Ort beeinflussen. Insbesondere äußern sich die Öchener*innen (Aachener*innen) zu den Leerständen in der Innenstadt. Sie sehen diesen als großes Problem und teilen uns gegenüber unter anderem den Wunsch, Leerstände zu Spekulationszwecken zu verbieten, mit. Dem Leerstand steht der Wohnungsmangel gegenüber, den Viele als ein großes Problem wahrnehmen.

 

Darüber hinaus ist den Aachener*innen die Situation der Fahrradfahrenden ein Anliegen, wie sie uns an unserem Lastenfahrrad mitteilen! Sie fordern eine bessere Möglichkeit für alle, für Autofahrende, wie auch für Radfahrende zu finden. Insbesondere kritisieren die Aachener*innen in dem Zusammenhang die Ringstraße um die Innenstadt, der für Fahrradfahrende unattraktiv ist. In diesem Kontext wird außerdem der ÖPNV thematisiert und eine Verbesserung dessen gefordert. Einen Überblick über weitere Themen bietet unsere, oben zum Download verlinkte, Ideen-Zeitung.

 

Es zeigt sich: Die Aachener*innen haben Lust, die Herausforderungen vor Ort anzupacken und stecken voller Ideen, die nur darauf warten umgesetzt zu werden. Aachen ist in Bewegung.

 

Wir danken allen, die dabei waren und freuen uns, die spannenden Ideen aus Aachen weitertragen zu dürfen!

Presse

Hier findest du Interviews & Artikel zu "Aachen in Bewegung":

 

  • Die Aachener Nachrichten stellt "Die offene Gesellschaft in Bewegung" vor: Mehr
  • Das Magazin Klenkes berichtet über unseren Tourstopp in Aachen und das Programm: Mehr

 

Hier geht es zu unserem Pressebereich.

Wir bedanken uns bei unseren Partner*innen: