Bochum

Für unseren vierten Tourstopp verschlägt es uns nach Bochum. Fünf Tage lang sammelten wir gemeinsam mit Bochumer*innen hunderte Ideen rund um die Frage: Welches Land wollen wir sein?

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Bochum in Bewegung (Ideen-Zeitung)
200 Ideen und Forderungen sind in Bochum zusammengekommen, die nun mit der Ausstellung durch Deutschland reisen - als Inspiration zum Weiterspinnen. Unsere Ideen-Zeitung gibt den Überblick.

13. Juni, im frühen Nachmittag, auf dem Vorplatz eines der berühmtesten Theater des Landes, des Bochumer Schauspielhauses: Noch während die Holzmodule unserer Wanderausstellung aufgebaut werden, bleiben die ersten Passant* innen stehen, schauen sich um und hinterlassen ihre Gedanken zur Zukunft der offenen Gesellschaft.

 

In den folgenden fünf Tagen besuchen rund 2.300 Menschen die Ausstellung und beschäftigen sich auf unterschiedlichste Weise mit der Frage: Welche Stadt, welches Land, welches Europa wollen wir sein? Eingebettet in ein umfangreiches Programm überall in Bochum bietet sie Raum für neue Ideen, für Diskussionen und Begegnungen. Statt etwas Fertiges vorzusetzen, lädt die Ausstellung mit ihren fünf Modulen die Besuchenden dazu ein, selbst Position zu beziehen und miteinander ins Gespräch zu kommen.

 

Und das müssen sich die Bochumer*innen nicht zweimal sagen lassen: Im Spiel mit der Murmelbahn setzen sie sich mit ihren eigenen Privilegien und der Frage nach Chancengleichheit in unserer Gesellschaft auseinander, an einem Stadtplan verzeichnen sie Orte der offenen Gesellschaft in Bochum. Manche tun ihre Meinung auf einem Plakat kund, andere diskutieren zu zweit oder in der großen Gruppe.

Der Nachbarsjunge und die Düsseldorfer Rentnerin - immer wieder ergeben sich außergewöhnliche Gespräche und Bekanntschaften. Dank der sommerlichen Temperaturen bleiben viele spontan bis in die Nacht, um bei Limo und Bier ihre Gedanken, Wünsche und Ideen auszutauschen und aufzuschreiben.

 

200 Ideen und Anregungen sind in Bochum zusammengekommen, die nun mit der Ausstellung durch Deutschland reisen – als Inspiration zum Weiterspinnen oder zum Umsetzen. Neben vielen Ideen für ein grüneres und fahrradfreundlicheres Bochum ein häufiges Thema: Bochum braucht mehr Orte wie diesen – unkommerzielle und für unterschiedlichste Leute zugängliche Räume für Begegnung, Austausch und Gemeinschaft.

 

Fünf Tage später zeigt sich ein ähnliches Bild wie am Anfang: Während die Ausstellung für die Reise zu ihren nächsten Stationen verstaut wird, kommen immer wieder Interessierte vorbei. Manche waren schon mehrmals da und möchten die Ausstellung gar nicht mehr gehen lassen, manche haben bis jetzt nur davon gehört, andere möchten von der ungewöhnlichen Konstruktion noch schnell ein 360-Grad-Foto machen.

Presse

Hier findest du Interviews & Artikel zu "Bochum in Bewegung":

 

  • Die Neue Ruhr Zeitung stellt "Die offene Gesellschaft in Bewegung" vor. Mehr 
  • Eindrücke der Ausstellung in Bewegtbild gibt es bei Bochumschau. Mehr
  • Die Westdeutsche Allgemeine Zeitung berichtet vom Brunnenplatz (Mehr) und aus Ehrenfeld (Mehr).

 

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