Kommunen der offenen Gesellschaft

Wir nehmen wahr, dass viele Bürger tolerant, weltoffen und der Demokratie zugewandt sind. Wir nehmen aber auch eine wachsende Minderheit war, die Angst vor der Globalisierung hat, die auf Distanz zu ihren politischen Repräsentanten und zur Demokratie insgesamt geht.

Kommunen sind der Ernstfall der Demokratie

So formulierte es der ehemalige deutsche Bundespräsident Johannes Rau. Diese Worte machen die Chancen, aber zugleich auch die Herausforderungen von Kommunen deutlich. Die wirkungsvollste Ebene für ein demokratisches und friedliches Miteinander ist die kommunale. In der Stadt, dem Landkreis, der Gemeinde, dem Dorf, in Kirchen und Vereinen wird die Entscheidung für oder gegen das Miteinander unmittelbar getroffen.

Weltoffene Kommunen

Offene Kommunen in einer offenen Gesellschaft bieten den Menschen die größtmögliche individuelle Freiheit bei größtmöglicher Lebenssicherheit. Sie sind daher auch weltoffene Kommunen. Die Offene Gesellschaft ist eine Haltung, die unsere demokratische Kultur im Positiven prägt und die unsere Demokratie gegen Angriffe stark macht - von innen und von außen. Wir laden Sie ein, diese Haltung zu teilen.

Kommunen der offenen Gesellschaft

Seit der Gründung im Herbst 2015 arbeitet die Initiative offene Gesellschaft daran, der demokratisch denkenden Mehrheit in unserem Land eine Stimme zu geben und der Minderheit Mut zu machen, auf unsere Werte zu vertrauen. Gemeinsam mit dem Deutschen Städte- und Gemeindebund, dem Deutschen Städtetag und der Bertelsmann Stiftung möchten wir nun alle Kommunen in Deutschland in ihrem Engagement für eine offene Gesellschaft unterstützen und mit einem Netzwerk „Kommunen der offenen Gesellschaft“ ein deutliches Zeichen setzen.

Ganz im Sinne eines weiteren ehemaligen Bundespräsidenten:
Bleiben wir, was wir geworden sind: Ein Land der Zuversicht. Joachim Gauck

 

 

Klaus Herzog

Klaus Herzog
Oberbürgermeister Stadt Aschaffenburg

Unsere Stadt tritt für Freiheit, Toleranz, Demokratie, Weltoffenheit und ein friedliches Miteinander ein.

 

Marcus Hoffeld

Marcus Hoffeld
Bürgermeister Stadt Merzig

Einwanderung bezeichnet einen Prozess, der in unserer Stadt eine große Tradition hat und seit Hunderten von Jahren erfolgreich praktiziert wird: unterschiedliche Menschen haben immer wieder Wege gefunden, hier miteinander gut zu leben und dazu beizutragen, unserer Stadt zu Identität, Ansehen und Wohlergehen zu verhelfen. 

 

Christiane Horsch

Christiane Horsch
Bürgermeisterin Verbandsgemeinde Schweich

Menschen egal welcher Herkunft und Religion sind eine Bereicherung  für unser Land und unsere Kultur. Wir sollten Ihnen offen gegenüberstehen und alles ermöglichen, um sich gut in unsere Gesellschaft integrieren zu können!

 

Ulrich von Kirchbach

Ulrich von Kirchbach
Bürgermeister Stadt Freiburg im Breisgau

Einstehen, aufstehen, zusammenstehen, Haltung zeigen - "für eine offene Stadt - gegen Fremdenhass und Rassenwahn" ist das Motto einer Initiative, die der Gemeinderat der Stadt Freiburg im Jahr 2000 auf den Weg gebracht hat und die bis heute die größte politische Inklusionsbewegung in der Stadt ist. 

 

Markus Lewe

Markus Lewe
Oberbürgermeister Stadt Münster

In Münster, der Stadt des Westfälischen Friedens, leben wir die demokratischen Grundwerte und stehen für  Zusammenhalt, Toleranz, Rechtsstaatlichkeit und Vielfalt. Wir sind stolz auf diese Vielfalt und empfinden sie als Chance und Bereicherung. Genau diese Vielfalt ist es, die unsere Gesellschaft so einzigartig lebenswert macht.

 

ulrich mädge

Ulrich Mädge
Oberbürgermeister Hansestadt Lüneburg

Demokratie funktioniert nicht ohne die Bereitschaft zur Toleranz. Toleranz erfordert gegenseitigen Respekt. Nur wenn ich Mitmenschen mit Respekt, also auf Augenhöhe begegne, wenn ich ihre Würde achte, ist überhaupt erst ein offenes Wort möglich.

Leben in einer Gesellschaft mit freiheitlich-demokratischer Grundordnung schließt aber auch das Verantwortungsbewusstsein für das Gemeinwesen ein.

 

Gertrud Maltz-Schwarzfischer

Gertrud Maltz-Schwarzfischer
Oberbürgermeisterin Stadt Regensburg

Ja oder nein zu sagen, etwas gut oder schlecht zu finden und sich auch öffentlich dazu zu bekennen, zu reisen, einen Beruf nach eigener Wahl zu ergreifen – all das und noch viel mehr ermöglicht uns die offene Gesellschaft, in der wir in Deutschland seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs leben. Stellung zu beziehen, zur Wahl zu gehen und gegebenenfalls unsere freiheitliche Gesellschaft auch nach außen zu verteidigen, das sind die Pflichten, die wir als Bürgerinnen und Bürger ernst nehmen müssen.

 

Frank Meyer

Frank Meyer
Oberbürgermeister Stadt Krefeld

Keine Parole und keine Polemik können darüber hinwegtäuschen: Unsere Gesellschaft ist in weiten Teilen bunt, menschlich, tolerant – und ein dauerhaftes Erfolgsmodell. Doch wo ganz verschiedene Menschen in Frieden und Freiheit zusammenleben, gibt es Enttäuschungen, Rückschläge und leider auch Hass und Gewalt. Dem stellen wir uns entgegen, weil wir tief überzeugt sind, dass Miteinander besser funktioniert als Gegeneinander und Offenheit besser als Abschottung. 

 

Klaus Mohrs

Klaus Mohrs
Oberbürgermeister Stadt Wolfsburg

Ein friedliches Zusammenleben, gesellschaftlicher Zusammenhalt, und gegenseitige Achtung und Anerkennung sind ein hohes Gut. In unserer noch so jungen Stadt ist es in fast 80 Jahren gelungen eine von Toleranz geprägte demokratische Stadtkultur zu entwickeln, in der die freiheitlich-demokratischen Grundwerte geachtet und gelebt werden.

 

Hans-Jürgen Petrauschke

 

 

 

 

 

 

 

 


Hans-Jürgen Petrauschke
Landrat Rhein-Kreis Neuss

Der Rhein-Kreis Neuss setzt sich mit zahlreichen Projekten und Initiativen für eine weltoffene und tolerante Gesellschaft ein.

 

Stefan Schostok

Stefan Schostok
Oberbürgermeister Stadt Hannover

Bei uns leben Menschen aus vielfältigen Kulturen und mit unterschiedlichen Religionen. Wir begegnen uns offen und mit gegenseitigem Respekt. So wird unsere Stadt zu einer Heimat für viele.

 

Dr. Albrecht Schröter

Dr. Albrecht Schröter
Oberbürgermeister Stadt Jena

Eine offene Gesellschaft ist eine tolerante Gesellschaft. Toleranz bedeutet für mich, dass meine Erkenntnis nie die alleingültige Wahrheit ist, sondern dass ich die Erkenntnis des anderen brauche: die Wahrheit des anderen ergänzt meine Wahrheit und macht sie größer.

 

Henning Schulz

Henning Schulz
Bürgermeister Stadt Gütersloh

In Gütersloh leben und arbeiten Menschen aus mehr als 100 Nationen. Die Stadt Gütersloh profitiert von den Idealen einer offenen Gesellschaft und tritt aktiv für sie ein.  Mit dem vom Rat beschlossenen  Projekt „Gemeinsam leben in Gütersloh“ wollen wir das soziale Miteinander, Weltoffenheit und Toleranz in unserer Stadt erhalten und stärken.

 

 

Dr. Klaus Weichel

Dr. Klaus Weichel 
Oberbürgermeister Stadt Kaiserslautern

Kaiserslautern ist eine plurale Gesellschaft, eine weltoffene Stadt im Herzen Europas. Menschen aus rund 150 Nationen, Menschen unterschiedlicher Hautfarbe und unterschiedlicher Religion leben hier friedlich zusammen. 

 

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