Reeperbahn Festival

40.000 Besucher*innen, 600 Konzerte, 900 Programmpunkte. Und mittendrin: Die offene Gesellschaft in Bewegung! 

Ausstellung vorm Millerntor

Vom 18. bis 21. September fanden sich zum 14. Mal Vertreter*innen der Musikbranche, Künstler*innen und Besucher*innen in Hamburg auf der Reeperbahn zusammen, um gemeinsam über die Musikindustrie zu diskutieren, auf den zahlreichen Konzerten zu feiern oder auch um sich mit gesellschaftlichen Themen künstlerisch und inhaltlich auseinander zu setzen.

 

Auf dem FuturePlayground auf dem Heiliggeistfeld hatten wir die Möglichkeit mit zahlreichen Initiativen, Künstlern und Ausstellern über das Klima, Nachhaltigkeit in der Musikbranche und weitere spannende Fragen zu diskutieren. Der windige Frühherbst hinderte die Besucher nicht daran tolle Ideen und Protestplakate in der Ausstellung zu hinterlassen. 

 

Auch beim internationalen Klimastreik war der Satellit dabei, sammelte Ideen und diente als Protestplakat-Malfläche für Kurzentschlossene. Auch spannende Diskussionen entstanden am Satelliten, hier konnte man sehen wie unglaublich zahlreich, generationsübergreifend und divers das Thema Klimawandel in Hamburg betrachtet wurde - mit unglaublichen 45.000 Teilnehmern! Dieses Thema stand während des Reeperbahn Festivals für viele im Mittelpunkt. Das zeigt auch die Vielzahl von Protestplakaten die Besucher*innen in der Ausstellung hinterließen und auch Ideen für Ansätze zur Lösung der Klimakrise wurden auf Papier gebracht. 

 

Programm rund um die Ausstellung:

 

Lab

 

Im Ideenlabor (kurz: Lab) entsteht einen Freiraum für Ideen für eine bessere Gesellschaft. Dabei geht es immer darum, konkrete Ideen zu entwickeln, die umsetzbar sind.
In Hamburg ging es um die Frage, ob der Jugend zu wenig kritisches Denken beigebracht wird, was man daran ändern kann, oder aber auch ob es Modelle für ein zukunftsfähiges Zusammenleben schon gibt und wie ein solches aussehen kann. Dabei sind spannende konkrete Lösungsansätze entstanden! 

 

Paneldiskussion „Wieviel Heimat braucht die Offene Gesellschaft?" 

 

Heimat - ein abstrakter Begriff, manchmal positiv, manchmal negativ konnotiert. Woher kommen die verschiedenen Auffassungen, braucht es eine Definition(skorrektur)? 
Zusammen mit den Panellisten wollen wir uns dem Begriff nähern und erfahren wie verschieden dieses Wort aufgefasst, interpretiert und verstanden wird. Welche Sehnsucht nach Heimat haben Geflüchtete? Was besingt ein/e HeimatdichterIn? Passen Offene Gesellschaft und Heimat überhaupt zusammen? Kann Musik ein vermittelndes Element bei dieser Frage sein? Eine offene Diskussion um einen umkämpften, ambivalenten und allgegenwärtigen Begriff.

 

Paneldiskussion mit: Mascha Roth, Jacob Bilabel, Sebastian Reier aka Booty Carrell

Mehr Infos zum Festival gibt es hier.